25 Jahre Monolith e.V. – Gemeinsam viel bewegt
Mit einem festlichen Programm feierte Monolith e.V. sein 25-jähriges Bestehen gemeinsam mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Wohlfahrtspflege, Mitgliedern und Kooperationspartnern.
Im Rahmen des Festaktes blickte die Vorsitzende Tamara Pahmeyer auf die Geschichte des Vereins zurück. Aus dem Projekt „Netzwerk Aussiedler – Wir für uns“ entstand im Jahr 2001 Monolith e.V. mit dem Ziel, Menschen bei ihrer Integration zu unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Heute verbindet der Verein Menschen unterschiedlichster Herkunft und setzt sich für Bildung, Begegnung und Zusammenhalt ein.
Grußworte von Landrat Christoph Rüther, der stellvertretenden Bürgermeisterin Sabine Kramm sowie weiteren Wegbegleitern würdigten das langjährige Engagement des Vereins. Ein Film über die Vereinsgeschichte zeigte die Entwicklung von Monolith und die Menschen, die diese geprägt haben.
Heute zählt der Verein 500 Mitglieder, hat über 1.500 Veranstaltungen durchgeführt und wird von mehr als 90 Ehrenamtlichen sowie zahlreichen Partnerorganisationen unterstützt.
Nach dem offiziellen Teil präsentierten verschiedene Gruppen und Projekte des Vereins ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Musik, Tanz, Theater und Mitmachaktionen. Die Vielfalt der Beiträge spiegelte die Offenheit und Lebendigkeit des Vereins wider.
Das Jubiläum war zugleich Anlass für Dankbarkeit und Zuversicht. Monolith e.V. bedankt sich bei allen Mitgliedern, Ehrenamtlichen, Förderern und Partnern für die Unterstützung der vergangenen 25 Jahre und freut sich darauf, den erfolgreichen Weg gemeinsam fortzusetzen.
Weitere Fotos und Videos finden Sie auf unserer Internetseite: www.netzwerk-monolith.de
Internationales Fest der Begegnung in Schloß Neuhaus
Am 5. Juli findet in Schloß Neuhaus das Internationale Fest der Begegnung statt.
Das Fest bringt Menschen unterschiedlicher Kulturen und Generationen zusammen und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, kulinarischen Angeboten und vielen Möglichkeiten zum Austausch.
Auch Monolith e. V. wird mit einem Informationsstand vertreten sein. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, mehr über unsere Arbeit und unsere Projekte zu erfahren. Für die jüngsten Gäste bieten wir außerdem ein buntes Kinderschminken an.
Gemeinsam wandern – Begegnung, Teilhabe und Verantwortung erleben
gefördert über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durch Mittel des Bundesministeriums des Inneren.
Im dritten Projektjahr unseres Projekts „Get it! gemeinsam. erleben. teilhaben.“ führte eine Gruppe von Jugendlichen eine gemeinsame Wanderung durch. Die Aktivität bot den Teilnehmern die Möglichkeit, außerhalb ihres gewohnten Umfelds miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen.
Solche gemeinschaftlichen Erlebnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Projektziele: Sie fördern Begegnungen zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft, stärken das Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinschaft und schaffen Räume für gegenseitiges Verständnis und Vertrauen. Durch gemeinsame Aktivitäten werden soziale Kompetenzen gestärkt und die Jugendlichen ermutigt, sich aktiv in Gruppenprozesse einzubringen.
Die Wanderung zeigte einmal mehr, wie niedrigschwellige Freizeitangebote dazu beitragen können, Isolation entgegenzuwirken, Gemeinschaft erlebbar zu machen und junge Menschen für gesellschaftliche Teilhabe zu gewinnen. Gleichzeitig werden Erfahrungen gesammelt, die die Bereitschaft fördern, Verantwortung zu übernehmen und sich auch künftig in gemeinschaftliche Aktivitäten einzubringen – ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Wirkung des Projekts über die Förderphase hinaus.
Abschlussfest der Samstagsschule „Lernwerkstatt“
Am 20. Juni fand in den Räumen der Städtischen Kulturwerkstatt das große Abschlusskonzert unserer Samstagsschule „Lernwerkstatt“ statt.
Es war ein echtes Fest der Kindheit, der Kreativität und des Miteinanders.
Besondere Begeisterung löste die außergewöhnliche Modenschau aus: Die Schülerinnen und Schüler präsentierten fantasievolle Kostüme, die sie selbst aus Kunststoff, Karton, Papier und anderen Materialien gestaltet hatten. Jedes Outfit war einzigartig und ein kleines Kunstwerk für sich.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war das Theaterstück „Das verzauberte Mädchen“, das von Andreas Demler und Lydia Teresin vorbereitet wurde. Mit viel Engagement und Spielfreude begeisterten die jungen Darstellerinnen und Darsteller das Publikum.
Lieder über Freundschaft, Frieden und Liebe erfüllten den Saal mit Wärme und Herzlichkeit. Die farbenfrohen Auftritte der Kinder, die strahlenden Gesichter der Zuschauerinnen und Zuschauer sowie die freundschaftliche Atmosphäre machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Kindern, Lehrkräften, Eltern und Unterstützern, die zum Gelingen dieses wunderbaren Festes beigetragen haben, und wünschen allen schöne und erholsame Sommerferien!
Besondere Erlebnisse zum Schuljahresende
Die vergangenen Wochen waren für die Schülerinnen und Schüler der ABC-Samstagsschule reich an besonderen Erlebnissen und schönen Begegnungen.
Am 30. Mai beteiligte sich die ABC-Samstagsschule am festlichen Konzertprogramm anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Organisation Monolith. Die Kinder der älteren Gruppe präsentierten Fabeln von Olessja Jemeljanowa zu moralischen und ethischen Themen. Die mittleren Gruppen begeisterten das Publikum mit dem Volkstanz „Barynja“ im Stil der russischen Folklore, einer musikalischen Improvisation mit Holzlöffeln sowie einer szenischen Darstellung nach Motiven eines Werkes von Agnija Barto.
Während der Jubiläumsveranstaltung herrschte eine herzliche und freundliche Atmosphäre. Mit großer Freude und viel Engagement zeigten die Kinder ihr Können auf der Bühne. Besonders bemerkenswert war, dass viele von ihnen zum ersten Mal vor einem so großen Publikum auftraten und diese Herausforderung mit Bravour meisterten.
Am 13. Juni 2026 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der älteren Gruppen im Alter von 10 bis 16 Jahren im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit einen Ausflug zum Japanischen Garten und zum Botanischen Garten in Düsseldorf. Dort erhielten sie spannende Einblicke in die Vielfalt der Pflanzenwelt und lernten zahlreiche heimische und exotische Pflanzenarten kennen.
Großes Interesse weckten insbesondere die Bereiche mit Nutzpflanzen, in denen die Kinder den Anbau von Kartoffeln, Roter Bete, Salat, Erbsen, Auberginen, Gurken und sogar Reis beobachten konnten. Im Japanischen Garten beeindruckten vor allem der malerische Teich mit seinen Fischen sowie die kunstvoll gestalteten Bonsai-Bäume.
Die Exkursion verband Naturerlebnis und Umweltbildung auf anschauliche Weise und erweiterte das Wissen der Schülerinnen und Schüler über Pflanzen, Ökosysteme und verschiedene Gartenkulturen. Alle Teilnehmenden kehrten mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und schönen Erinnerungen zurück.




