- Projekte -

PROJEKTE

PADERBORNER MIGRANTEN-ELTERNARBEIT FÜR FLÜCHTLINGE (PaMigEl), gefördert über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durch Mittel des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (2017-2020)

Mit dem auf drei Jahre angelegten Projekt sollen in drei Kommunen (Paderborn, Delbrück, Salzkotten) sowohl gezielt Kontakte zwischen neuzugewanderten Eltern und bestehenden Elterninitiativen hergestellt als auch erste strukturierte Angebote der speziellen Elternarbeit für Flüchtlinge entwickelt und erprobt werden. Dies soll mit Hilfe von Eltern mit Migrationshintergrund geschehen, die zum größten Teil seit mehreren Jahren in der Elternarbeit aktiv sind.

Zielgruppe:

  • Neuzugewanderte Eltern (Flüchtlinge) überwiegend aus Syrien, Irak und Afghanistan
  • Personen mit Migrationshintergrund als Multiplikatoren

Ziele:

  1. Multiplikatoren sollen zu Mentoren ausgebildet werden, um qualifiziert Elternveranstaltungen durchzuführen
  2. Elternveranstaltungen sollen durchgeführt werden, um Eltern Informationen über das Schulsystem in Deutschland und den Schulalltag ihrer Kinder zu vermitteln
  3. Begegnungssituationen zwischen migrantischer  Aufnahmegesellschaft und Neuzugewanderten sollen geschaffen werden
  4. Gruppen des Lernens und der Begegnung sollen als Resultat des Projektes ehrenamtlich von den Neuzugewanderten weitergeführt werden

MODELLPROJEKT ZUR ERPROBUNG VON ANGEBOTEN INTER- UND INTRAKULTURELLER BILDUNG IN NORDRHEINWESTFÄLISCHEN ORGANISATIONEN DER DEUTSCHEN AUS RUSSLAND (IkuDaR), gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (2018-2020)

Das Modellprojekt hat im August 2018 begonnen und soll bis September 2020 gehen. Akquirierte russlanddeutsche Multiplikatoren aus ganz Nordrhein-Westfalen werden im ersten Schritt ausgebildet, indem sie in den Themen Identität, Medien und Partizipation qualifiziert werden. Im zweiten Schritt werden über 230 Module in den Vereinen vor Ort für Deutsche aus Russland angeboten, um sie im Bereich der politischen Bildung zu schulen. Projektträger sind die Otto Benecke-Stiftung e.V. und VIRA e. V., Monolith e. V. ist der Projektpartner für Ostwestfalen-Lippe.

Zielgruppe:

  • Deutsche aus Russland
  • Gesellschaftliche Gruppen der Deutschen aus Russland in NRW

Ziele:

  1. Vermittlung von Grundwissen in den Bereichen Identität, Medien und Partizipation
  2. Förderung der Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit den Themenbereichen
  3. Anregungen und Hilfen zum politischen und gesellschaftlichen Engagement

FERIENBILDUNGSMASSNAHME: KULTUR MACHT STARK, gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung (2018)

Die Ferienbildungsmaßnahme wurde in Kooperation mit dem Verein „Brücke-MOCT“ e. V.  aus Höxter und der Musikschule "Wowas Gitarrenstudio" zum Thema: „Miteinander leben - stark für Menschenrechte“ vom 5.08.-12.08.2018 durchgeführt. Es wurden 5 altershomogene Gruppen mit je 16 Kindern bzw. Jugendlichen ab 10 Jahren gebildet.

Zielgruppe:

  • Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund aus finanziell- und sozialschwachen oder bildungsfernen Familien

Ziele:

  1. Informieren über Menschenrechte auf der Welt
  2. Vermitteln demokratischer Werte in Deutschland
  3. Motivieren zu einer aktiven und engagierten Lebensführung

Die Themen wurden in 56 Unterrichtseinheiten vermittelt, in Rollen- und Theaterspielen, sportlichen und musikalischen Aktivitäten erprobt und durch Gruppenarbeiten gefestigt.  Insgesamt waren 80 Kinder und Jugendliche, 10 Dozenten und 16 Ehrenamtliche beteiligt.

SPRACHCAMP, gefördert durch LWL Landesjugendamt (2018)

Das Sprachcamp wurde vom 5.08.-12.08.2018 im Naturfreundehaus Bielefeld unter dem Thema „Deutsch ist spannend!“ als Sprachbildungsmaßnahme für Kinder durchgeführt.

Zielgruppe:

  • Mädchen und Jungen im Grundschulalter

Ziele:

  1. Verbesserung der Deutschkenntnisse
  2. Vermittlung der Freude am Lernprozess (Lernen macht Spaß!)
  3. Beitragen zum Abbau der sozialen Benachteiligung der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  4. Stärkung der sozialen Kompetenz von Kindern und Förderung des Selbstwertgefühls

MIT MUSIK SPRACHE LERNEN, gefördert durch Osthushenrich-Stiftung (2018)

Das Projekt "Mit Musik Sprache lernen" ist für Kinder konzipiert, die aus Familien kommen, in denen Zuhause in der Regel nicht Deutsch gesprochen wird und die Kinder deshalb eine besonders intensive Sprachförderung benötigen.

Zielgruppe:

  • Kinder aus Zuwandererfamilien im Alter von 3-12 Jahren

Ziel:

  • Intensive sprachliche Förderung

Durch Erlernen von deutschen Liedtexten wird der Wortschatz erweitert und der Klang der Sprache bewusst wahrgenommen. Zusätzlich erleben die Kinder den Einsatz von Musikinstrumenten und kommen mit musikalischen Werken in Berührung.

POLITISCHE BILDUNG UND MITTLER FÜR DEUTSCHE AUS DER EHEMALIGEN UDSSR, gefördert durch das Land NRW (Träger: Freundschaft-Druschba e. V., Detmold) (2018)

Das Projekt wurde unter der Trägerschaft des Vereins „Freundschaft-Druschba“ e. V., in Ostwestfalen-Lippe durchgeführt.  Für Paderborn wurde es von Monolith e. V. verantwortet. Deutsche aus Russland sollten für politische Themenbereiche sensibilisiert werden.

Zielgruppe:

  • Jugendliche und junge Erwachsene

Ziel:

  • Offenen Dialog schaffen, Netzwerke entwickeln und die Kommunikation zwischen Ehrenamtlichen, Trägern der politischen Bildung, Behörden, Parteien und Interessierten zu stärken

Im Rahmen des Projekts wurden in Paderborn ein Workshop und ein Forum durchgeführt. Die im Workshop herausgearbeiteten die Politik betreffenden Fragestellungen der russlanddeutschen Teilnehmer wurden im Podium mit eingeladenen Lokalpolitikern mehrerer Parteien diskutiert.

KOMM-AN, gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW und KI Kreis Paderborn (2018)

Im Rahmen des Projektes werden Kontakte zu Familien in Flüchtlingsunterkünften in Paderborn aufgebaut. Schwerpunkte sind Vermittlung der deutschen Sprache und Erläuterung von Grundregeln des Zusammenlebens in Deutschland.

Zielgruppe:

  • Flüchtlingsfamilien aus Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Tschetschenien, Syrien u. a.

Ziele:

  1. Kennenlernen und Zusammenführen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen
  2. Aufbau einer Willkommenskultur für Flüchtlinge unter Spätaussiedlern
  3. Erlernen der deutschen Sprache
  4. Vermittlung politischer und kultureller Strukturen in Deutschland für den Alltag

Flüchtlinge und Spätaussiedler wurden in Bildungs- und Freizeitaktivitäten zusammengeführt, z.B. bei Ausflügen, im kulturellen Austausch, beim gemeinsamen Kochen und Feste feiern.

Projekte: "Gemeinsam lernen macht Spaß", "Gesprächsrunde Deutsch", "Kreative Mama", "Konversationskurs Deutsch" und "Kulturkreis für Migranten", "Wochenendseminare für ehrenamtliche Gruppenleiter" (seit 2012), gefördert durch Kath. Bildungswerk, Erzbistum Paderborn

Mit Unterstützung des Kath. Bildungswerkes Paderborn führen wir seit 2012 jährlich mehrere niederschwellige Projekte im Bereich Erwachsenen- und Elternbildung durch. Neue Teilnehmer sind gerne willkommen!

Projekte: "Förderunterricht Deutsch" (2012-2014), "Schülerzeitung" (2012), "Mit Musik Sprache lernen" (2016-2019), "My New Delbrück" (2016/2017) und "My New Bad Lippspringe" (2016/2017), gefördert durch Familie-Osthushenrich-Stiftung

Familie-Osthushenrich-Stiftung unterstützt seit 2012 unsere niederschwelligen Projekte für Vor- und Grundschulkinder in Paderborn, Delbrück und Bad Lippspringe. Die Ziele dieser Projekte sind: Verbesserung der Sprachkenntnisse (Deutsch, Englisch, Russisch), Erweiterung des aktiven Wortschatzes, Musikalische Früherziehung. An den Projekten nehmen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, seit 2016 auch Flüchtlingskinder teil.

Integration durch Information (2014-2015) und (2016-2018), gefördert durch Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, Bezirksregierung Arnsberg

Informieren-Integrieren-Engagieren (2019-2020), gefördert durch Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, Bezirksregierung Arnsberg

Im Rahmen der beiden  Projekte werden kreisweit Schulungen (Einzelseminare, Infoveranstaltungen und Wochenendseminare) durchgeführt. Die  Zielgruppen sind Ehrenamtliche, die seit Jahren im Verein tätig sind und die Multiplikatorenrolle übernommen haben, und Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, die Interesse an den einzelnen Themen haben.

Durch diese Qualifizierungsmaßnahme sollen möglichst viele Migranten erreicht und informiert werden, um ihre Teilhabe in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zu verbessern und um die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken.

 

IQ Netzwerk – Integration durch Qualifizierung (2011-2014), Träger: tbz Bildung gGmbH

Das "Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ)" ist ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Verbesserung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt.
 

Eine wichtige Voraussetzung für die adäquate Partizipation von Zuwanderern am Arbeitsmarkt ist neben der sprachlichen Qualifikation die Anerkennung des im Ausland erworbenen Bildungsabschlusses. Langjährige Erfahrungen der Zuwanderer, dass ausländische Berufsabschlüsse nicht anerkannt oder wegen fehlender Bezüge zum deutschen Arbeitsmarkt von Arbeitgebern nicht berücksichtigt wurden, trugen dazu bei, dass eine Anerkennung nicht mehr angestrebt wurde. Hinzu kommt, dass Prioritäten aus der Perspektive der Zuwanderer oft anders gesetzt werden: angebotene Arbeitsstellen werden ohne Bezug zum ehemaligen Berufsfeld bzw. Qualifikation im Herkunftsland angenommen, um möglichst schnell den eigenen Unterhalt sichern zu können.

Perestrojka in Paderborn(2008-2010), gefördert durch Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Europäische Union mit Kofinanzierung der regionalen ARGEn

Ein innovatives, überregionales Modellprojekt in OWL, das durch ESF-Mittel gefördert wurde und im Kreis Paderborn bei der tbz Bildung gGmbH, in Zusammenarbeit mit Monolith e. V. und der ARGE Paderborn sowie unter Beteiligung der Städte Paderborn und Bad Lippspringe durchgeführt worden ist. Das Ziel war, Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu helfen, ihre berufliche sowie soziokulturelle Integration erfolgreicher zu gestalten und ihre Chancen für den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu verbessern.

 

Auf Augenhöhe. Deutsche aus Russland zwischen Hoffnung und Vorurteil (2005), gefördert durch Stadt Paderborn, Kulturamt, Historisches Museum im Marstall

Sonderausstellungen im Historischen Museum im Marstall, im Museum für Stadtgeschichte im Adam und Eva Haus und in weiteren städtischen und kirchlichen Einrichtungen in Paderborn.

Integration durch Sport (2004), gefördert durch Bundesministerium des Innern, Landessportbund

Mit Unterstützung dieses Programms wurden Sportmöglichkeiten geschaffen und Sportangebote entwickelt, die sich an den Motiven der Zielgruppen zum Sporttreiben orientieren und deren spezifischen Bedürfnissen Rechnung tragen. Dazu mussten die Zielgruppen sozial, kulturell, sprachlich und räumlich in ihrem Lebensumfeld abgeholt werden.

Durch Information, aktive Ansprache, zielgruppenspezifische Angebote und Minderung der Zugangsbarrieren wurden die Zielgruppen zur aktiven Teilnahme, Mitgliedschaft und Mitarbeit in den gestaltenden Strukturen des organisierten Sports ermutigt.

Engagierte Vereinsmitglieder, die sich in den deutschen Vereinsstrukturen und den kulturellen Gegebenheiten der MigrantInnen auskennen und dort akzeptiert werden – haben hier sowohl sprachlich als auch kulturell den Zugang erleichtern können.

Wir für uns – Aussiedler im Ehrenamt (2003-2006), gefördert durch Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Zielsetzung: Förderung und Stabilisierung des Ehrenamts unter Aussiedlern; Qualifizierung ehrenamtlicher Mitarbeiter; Gewinnung, Schulung, Begleitung; Förderung der kommunikativen Kompetenz zwischen Aussiedlern, Einheimischen (auch Funktionsträgern) und anderen Bürgern.

Modellprojekt: Wir für uns – Netzwerk Aussiedler (2001-2002), gefördert durch Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländ. Flüchtlinge in NRW

Das Modellprojekt der Wohlfahrtsverbände im Kreis Paderborn zur Förderung der Eigeninitiative und Selbsthilfe von russlanddeutschen Aussiedlern wurde durch das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Durch die Förderung der Selbsthilfe und durch den Aufbau eines Netzwerkes ist es mit dem Projekt gelungen, vielen Spätaussiedlerinnen Orientierungshilfen zu geben, sich in einer zunächst für sie neuen Kultur zurecht zu finden und sich beruflich und sozial zu integrieren.

Am Anfang war ein Arbeitskreis (1997)

Im Frühjahr 1997 gründeten die Wohlfahrtsverbände im Kreis Paderborn (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Der Paritätische) zusammen mit Vertretern der Kreistagsfraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Grüne den „Arbeitskreis Aussiedler“. Das Ziel war, Spätaussiedlern die Eingliederung in der neuen Heimat zu erleichtern, sie stärker in das örtliche Gemeinwesen einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbständig aktiv zu werden.

 

Unser Verein wird unterstützt durch den Kreis Paderborn und die Wohlfahrtsverbände
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